Unsere Standardbearbeitungszeit für die optische Emissionsspektroskopie-Analyse beträgt 3-5 Werktage vom Eingang der Probe bis zur Ausstellung des Berichts. Dieser Zeitrahmen umfasst die Probenregistrierung, die Überprüfung der Eignung, die Oberflächenvorbereitung bei Bedarf, die instrumentelle Analyse, die Datenvalidierung und die umfassende Berichterstellung. Für Proben, die nur minimale Vorbereitung erfordern, wie z. B. ordnungsgemäß bearbeitete Probekörper aus Aluminiumlegierungen oder Edelstahl-Komponenten mit vorbereiteten Oberflächen, können die Ergebnisse oft innerhalb von 2-3 Werktagen geliefert werden.
Der Zustand der eingereichten Proben hat erheblichen Einfluss auf die Bearbeitungszeit. Proben, die mit ordnungsgemäß vorbereiteten Oberflächen (gefräst, geschliffen und gereinigt) eintreffen, können direkt zur Analyse übergehen. Proben, die in unserem Labor vorbereitet werden müssen, können den Zeitplan um 1-2 Werktage verlängern. Komplexe Geometrien aus Verfahren wie Binder Jetting oder Komponenten mit spezieller Oberflächenbehandlung erfordern oft zusätzliche Vorbereitung, um geeignete Analyseoberflächen zu schaffen. Materialien, die schwer vorzubereiten sind, wie z. B. bestimmte Superlegierungs-Zusammensetzungen, können die Vorbereitungsphase verlängern.
Die Standard-OES-Analyse zur Überprüfung gängiger Legierungen wird in der Regel innerhalb eines Werktages abgeschlossen. Komplexe Analysen, wie z. B. solche, die Methodenentwicklung für neuartige Materialien erfordern, die Ergebnissicherung mit komplementären Techniken oder umfangreiche Dateninterpretation für Fehleruntersuchungen, können den Zeitplan jedoch verlängern. Für kritische Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt oder im Medizin- und Gesundheitswesen, bei denen die Ergebnisgenauigkeit von größter Bedeutung ist, planen wir zusätzliche Zeit für eine strenge Datenvalidierung ein.
Wir bieten einen beschleunigten OES-Service mit einer Bearbeitungszeit von 24-48 Stunden für dringende Projekte an, abhängig von der Laborkapazität und den geltenden Beschleunigungsgebühren. Diese Option ist besonders wertvoll für die Validierung im Rapid Prototyping oder für die Fertigungsqualitätskontrolle, bei der Produktionsentscheidungen von einer zeitnahen Materialüberprüfung abhängen. Die Priorisierung der Terminplanung stellt sicher, dass kritische Proben aus Branchen wie der Automobilindustrie oder Unterhaltungselektronik sofortige Aufmerksamkeit erhalten, während unsere strengen Qualitätsprotokolle eingehalten werden.
Für Projekte mit mehreren Proben ähnlicher Materialtypen bieten wir eine Stapelverarbeitung mit reduzierten Bearbeitungszeiten pro Probe an. Dieser Ansatz ist besonders effizient für die Qualifizierung von Materialchargen für die Powder Bed Fusion-Produktion oder die Überprüfung der Zusammensetzung von Titanlegierungen über mehrere Bauplatten hinweg. Die standardisierten Analyseparameter für ähnliche Materialien ermöglichen eine optimierte Instrumentenzeit und einen optimierten Berichtsablauf.