Verfahren wie Selektives Laserschmelzen (SLM) und Direktes Metall-Lasersintern (DMLS) erzeugen hochdichte Metallteile mit feinen Details, hinterlassen aber raue Oberflächen und Eigenspannungen. Häufige Nachbearbeitung umfasst:
Wärmebehandlung: Zur Reduzierung von Eigenspannungen und zur Veränderung der Mikrostruktur.
Heißisostatisches Pressen (HIP): Zur Beseitigung innerer Porosität und zur Verbesserung der Ermüdungslebensdauer.
CNC-Bearbeitung: Für Präzisionsoberflächen und toleranzkritische Merkmale.
Oberflächenveredelung: Umfasst Polieren, Sandstrahlen oder Elektropolieren für verbesserte Funktion und Erscheinung.
Fused Deposition Modeling (FDM) und Fused Filament Fabrication (FFF) erzeugen oft Teile mit sichtbaren Schichtlinien und geringer Maßgenauigkeit. Nachbearbeitungsanforderungen umfassen:
Entfernen von Stützstrukturen durch Zuschneiden oder chemisches Auflösen.
Oberflächenglättung durch Schleifen, Dampfpolieren oder Epoxidbeschichtung.
Lackieren oder UV-Beschichtung für ästhetische oder funktionale Oberflächen.
Thermisches Tempern für ausgewählte Materialien zur Verbesserung der Festigkeit und Verringerung der Verzugneigung.
Verfahren wie SLA, DLP und CLIP ergeben Harzteile mit glatten Oberflächen, erfordern aber:
Nachhärten unter UV-Licht, um die vollen mechanischen Eigenschaften zu erreichen.
Waschen mit Lösungsmitteln (z.B. IPA), um Restharz zu entfernen.
Lackieren oder PVD-Beschichtung für Oberflächenschutz oder optische Aufwertung.
Polieren für transparente oder hochpräzise Anwendungen.
Binder-Jetting-Teile sind im Grünzustand typischerweise schwach und erfordern:
Entbindern und Sintern für Festigkeit und Dichte.
Wärmebehandlung zur weiteren Verbesserung der mechanischen Eigenschaften.
HIP für Metallteile zur Beseitigung innerer Porosität.
Oberflächenbehandlung wie Beschichtung oder Imprägnierung zur Verbesserung der Haltbarkeit.
PolyJet und Multi-Material Jetting (MMJ) erzeugen hochdetaillierte Harzteile, erfordern aber oft:
UV-Nachhärtung und Reinigung des Stützmaterials.
Leichtes Polieren oder Beschichten für die optische Qualität.
Besondere Vorsicht bei der Handhabung aufgrund der geringen Wärmebeständigkeit ungehärteter oder dünnwandiger Teile.
Keramik-3D-Druck erfordert:
Binderentfernung und Hochtemperatursintern.
HIP zur Verbesserung der Dichte und Reduzierung von Fehlern.
Minimale mechanische Bearbeitung aufgrund der Sprödigkeit von Keramik – Teile müssen nahezu endkonturnahe Form haben.
Neway bietet umfassende Nachbearbeitungsfähigkeiten, die auf die Druckverfahren zugeschnitten sind:
CNC-Bearbeitung: Für Metalle und starre Harze.
Wärmebehandlung: Für Superlegierungen, Titan und Werkzeugstähle.
Heißisostatisches Pressen (HIP): Für die Verdichtung von Metall und Keramik.
Oberflächenbehandlung: Umfasst Lackieren, Eloxieren, Polieren und Beschichten.
Wärmedämmschichten (TBC): Für Hochtemperatur-Metallteile.